Machine-to-Machine-Geräte spielen eine immer bedeutendere Rolle im Aussendienst. Dies zeigt sich ganz deutlich in der raschen Einführung in der Öl- und Gasindustrie.

 

Aufgrund der absinkenden Ölpreise und einer grösseren Nachfrage nach effizienteren Abläufen wird erwartet, dass M2M-Geräte über die nächsten 5 Jahren verstärkt eingesetzt werden, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 20,1%.

Laut einem neuen Forschungsbericht des Marktforschungsunternehmen Berg Insight ist davon auszugehen, dass die Installation von drahtlosen M2M-Geräten in der Öl- und Gasindustrie bis 2019 um 150% ansteigt. In dem Zeitraum von Ende 2014 bis 2019 werden dann bereits 1,25 Millionen Geräte installiert worden sein.

Es ist unschwer zu erkennen, warum die Öl- und Gasindustrie so bereitwillig auf M2M-Geräte umstieg. Die Anlagen liegen meist ausserhalb und sind schwer zugänglich. Die Daten, die sich über M2M-Geräte erfassen lassen, sind möglicherweise die einzigen Daten, die den Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen. M2M-Anwendungen werden im Midstream- und Downstream-Bereich hauptsächlich für die Überwachung von Pipelines und Tanks eingesetzt, während im Upstream-Bereich der Öl- und Gasindustrie am häufigsten drahtlose Geräte bei der Feldausrüstung für Onshore-Anlagen genutzt werden.

Vor allem sind jedoch die Auswirkungen der gesunkenen Ölpreise auf die Unternehmen ausschlaggebend. Die Marktvolatilität hat den Fokus auf neue Technologien und Lösungen mit einer nachweislich hohen Rendite verschoben. Nordamerika ist führend bei der Einführung von drahtlosen M2M-Geräten. Öl-, Gas- und Energiebereitsteller in der Region waren besonders von den sinkenden Preisen betroffen, die einen vorübergehenden Stopp bei den Investitionen mit sich brachten. Der Fokus liegt jetzt auf Kosteneinsparungen und Effizienz.

„M2M-Lösungen erlebten 2014 auf dem Öl- und Gasmarkt sehr stabile Wachstumsraten, ehe diese sich gegen Ende des Jahres verschlechterten, bis sie lediglich bei der Hälfte der bisherigen Werte lagen“, erklärte Johan Svanberg, Senior Analyst bei Berg Insight.

In dem Bericht wird ebenfalls ausgeführt, dass Öl- und Gasunternehmen mehr Wert auf neue Technologien und Lösungen mit einer nachweislich hohen Rendite legen, insbesondere wenn diese mit Geschäftsmodellen wie „Solution-as-a-Service“ (SaaS) verbunden sind, die die anfänglichen Investitionen reduzieren.

Field Service Automatisierung, Fernsteuerung und Überwachung sind immens wichtig, damit die Extraktion, der Transport und die Verteilung von nicht konventionellen Ressourcen, wie beispielsweise Schiefergas und Schieferöl kosteneffizient bleiben.

Bild: Enrico Strocchi/Flickr

 

Topics: Field Service

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