Immer wenn es schnell gehen muss, regieren oft Leichtsinn und Nachlässigkeit - nach dem Motto "Wird schon nichts passieren" vergessen Field-Service-Mitarbeiter schon mal, die Sicherheitsabdeckung an einem Walzeneinzug anzubringen oder vor Instandhaltungsmassnahmen die Stromzufuhr der Maschine abzuschalten. Ein Moment der Unachtsamkeit kann den Arbeitsplatz für Servicetechniker leicht zur tödlichen Falle werden lassen. Mitarbeiter im Aussendienst sind zusätzlich gefährdet, weil zum einen der Wechsel des Arbeitsplatzes den Stresslevel erhöht und zum anderen Besonderheiten der spezifischen Maschine nicht bekannt sind.

In den meisten Unternehmen weltweit ist in den letzten Jahren das Bewusstsein für die Aspekte Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS - Environment - Health - Safety) deutlich gewachsen. Zum einen geht es bei EHS um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitskräfte. Zum anderen jedoch auch um die Reputation des Serviceanbieters und schlussendlich natürlich auch ums Geld. Selbst wenn kein Personenschaden entstanden ist, führen Unfälle zu teils dramatischen Kosten und Ausfallzeiten am Equipment. Für viele Endkunden ist der verantwortliche Umgang mit EHS ein wesentliches Auswahlkriterium für den Serviceanbieter.
 

EHS betrifft alle - von der Geschäftsleitung bis zum Servicetechniker

Insbesondere Global Player haben zwar vielfach EHS-Prozesse implementiert, die Umsetzung scheitert jedoch häufig an fehlenden Kontrollmechanismen für die überwiegend dezentral arbeitenden Mitarbeiter. Deren Gesundheit und Sicherheit darf aber nicht dem Zufall überlassen werden, sondern ist Chefsache – aus Verantwortung für die Belegschaft, aber auch um Reputation und finanzielle Risiken aus Schadensersatzansprüchen unter Kontrolle zu haben.


Wie entsteht eine Sicherheitskultur im Field Service?

Wohl jeder Servicetechniker möchte am Abend wieder gesund nach Hause zurückkehren. In der Praxis steht vor dem „Zurückkehren” jedoch immer auch der „Abschluss der Arbeiten”. Sicherheit kostet hierbei Zeit und zusätzliche Planung. In der Regel sind Servicetechniker pflichtbewusste, autonome Menschen, die hervorragend improvisieren können – oft rückt jedoch neben dem Willen, die Aufgabe bestmöglich zu erledigen, die Achtsamkeit für die eigene Unversehrtheit zu sehr in den Hintergrund.

Es gilt deshalb, bei den Aussendienstmitarbeitenden eine Verhaltensänderung zu mehr gelebter Sicherheitskultur zu erreichen. Wie können wir dies erreichen? Abonnieren Sie unseren Blog und verfolgen Sie die nächsten Blogbeiträge, in denen wir die verschiedenen Elemente diskutieren, die zum Aufbau und Erhalt einer Sicherheitskultur beitragen.


Es geht um Menschen, nicht um Software

Coresystems plant, in den kommenden Monaten EHS noch stärker in seine Field-Service-Management-Applikation zu integrieren. Dabei steht der Mensch mit seinen Anforderungen im Mittelpunkt. Wie kann EHS im Field Service möglichst effektiv, mitarbeiterfreundlich und zeitsparend eingeführt werden, um die maximale Akzeptanz in den betroffenen Teams zu gewährleisten? Die Digitalisierung bietet hier viele neue Möglichkeiten, die das Leben für den Servicetechniker einfacher und sicherer machen können.

In den kommenden Monaten werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten, wie das EHS-Feature in unserer Field-Service-Management-Applikation Gestalt annimmt.

Autor: Bernhard Mark, Quality Assurance Manager, Coresystems

Topics: Field Service, EHS: Environment, Health and Safety

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