Haben Sie jemals eine Flasche in einen Recycling-Container geworfen? Die Field Service Automatisierung trägt dazu bei, dass diese Flaschen aus Containern in Recycling-Zentren gelangen. Angesichts der über 1,5 Milliarden Plastikflaschen, die in der Schweiz jedes Jahr verwendet werden, bildet der Schutz der Umwelt eine wichtige Aufgabe für Organisationen wie PET-Recycling Schweiz, die dafür sorgen, dass Recycling-Abfalleimer geleert und die PET-Flaschen rezykliert werden. Wir haben mit Stefan Weber, dem Leiter Finanzen/Logistik bei PET-Recycling Schweiz gesprochen.

Welche Dienstleistungen bietet PET-Recycling seinen Kunden?

PET-Recycling Schweiz ist das nationale Sammel- und Recycling-System für die 1,5 Milliarden jährlich verkauften PET-Getränkeflaschen. Der Verein wurde 1990 als Non-Profit-Organisation gegründet. Unsere Aufgabe ist es, einen ökoeffizienten Recycling-Kreislauf zu schaffen. Grundlage hierfür bildet das Sammeln der leeren Getränkeflaschen an derzeit über 43.000 Sammelstellen im ganzen Land.

Wo kommt die Field Service Automatisierung dabei ins Spiel?

Wir arbeiten mit rund 40 verschiedenen unabhängigen Trägern zusammen, die vor Ort ein zeitnahes Sammeln der leeren PET-Getränkeflaschen gewährleisten. Diese Unternehmen sind dazu verpflichtet, uns zu jeder Sammlung verschiedene Daten für unsere ERP-Lösung zur Verfügung zu stellen. Für uns war klar, dass wir eine effiziente Methode brauchen, um diesen Vorgang zu vereinfachen und vollständig zu integrieren.

Auf welche Kriterien haben Sie bei der Auswahl einer Field Service Software geachtet?

Als allererstes auf Zuverlässigkeit. Die Software muss in allen Situationen halten, was sie verspricht. Ausserdem auf Zweckdienlichkeit. Es war uns wichtig, eine Lösung zu finden, die möglichst einfach zu handhaben und zugleich flexibel genug ist, um bei Bedarf zusätzliche Funktionen zu erfüllen. Und schliesslich natürlich auch auf Kosteneffizienz. Wir brauchten eine Out-of-the-box-Anwendung, die sich dennoch auf unsere speziellen Bedürfnisse zuschneiden lässt und die dabei weder eine hohe Erstinvestition noch grundlegende Entwicklungsrisiken mit sich bringt.

Für welche Herausforderungen werden Sie die Coresystems Field Service Software einsetzen?

Als Non-Profit-Organisation sind effiziente Geschäftsabläufe für uns von essenzieller Bedeutung. Dank der Coresystems Field Service Software benötigen unsere Träger keine manuelle Schnittstelle mehr zwischen dem Fahrer [der die leeren PET-Getränkeflaschen in Säcken sammelt] und seinem Büro [das die Daten in unser ERP-System einspeist]. In erster Linie geht es uns also darum, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, die Datenqualität zu verbessern und den Zugriff auf Informationen zu beschleunigen.

Lassen sich aus Ihrer Sicht derzeit Trends in der Dienstleistungsbranche ausmachen?

Alles muss schneller, effizienter und natürlich bequemer ablaufen. Ausserdem sind die grossen Themen Big Data und Business Intelligence derzeit in aller Munde. Meiner Einschätzung nach ist hierbei das Sammeln und effiziente Bewegen von Daten entscheidend. Dank eines schnelleren Zugriffs auf aussagekräftigere Daten gewinnen wir ein genaueres Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden und können uns diesen besser anpassen. Bei der Erfüllung dieses Anspruchs unterstützt uns unterem anderem die Verwendung einer Field Service Software.

 

Topics: Field Service

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