Viele öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken oder Banken haben bereits auf digitale Systeme umgestellt, Krankenhäuser gehören jedoch zu den wenigen Bereichen, in denen die Technologie noch nicht vollständig Einzug in die alltäglichen Prozesse gehalten hat. Die Gesundheitsversorgung ist ein Sektor, der dringend Innovationen benötigt. In einem Interview mit TechCrunch sagte Beth Seidenberg, ehemalige Immunologin und nun Partnerin in der Venture-Capital-Gesellschaft KPCB: „Das Gesundheitswesen ist tatsächlich der letzte Sektor, der noch erneuert werden muss.“

Als ich noch in der Krankenhausverwaltung tätig war, waren Drucker und Kopierer im Büro ununterbrochen im Einsatz. Die Versorgung der Patienten hing von Akten und Papierkram ab. Jeden Tag arbeiteten die Mitarbeiter der Verwaltung mindestens sechs Stapel Unterlagen ab. Die Patientenakten mussten ausgedruckt und in der korrekten Reihenfolge geordnet werden, eine Aufgabe, die sicher problemlos automatisiert werden könnte. Und da Informationen über den Status eines Patienten strengen Auflagen unterliegen, mussten die Unterlagen korrekt abgeheftet, abgelegt und herausgegeben werden – mit der Vorderseite nach unten –, um die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.

Mit der Verabschiedung des HITECH-Gesetzes (Health Information Technology for Economic and Clinical Health) mussten die Krankenhäuser sämtliche Unterlagen digitalisieren. Auch wenn Unterlagen in ein Computersystem eingescannt werden, bedeutet das noch nicht, dass sie durchsuchbar sind und den zuständigen Personen zur Verfügung stehen. In vielen Fällen sind die elektronischen Systeme, die von einigen medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern implementiert wurden, unglaublich ineffizient. Es kann sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, nach einem bestimmten Dokument zu suchen, wenn beispielsweise erst jeder Scan geöffnet werden muss, um zu sehen, welcher Arzt die Akte abgezeichnet hat. Die Implementierung einer digitalen Lösung ist unabdingbar, wenn den Benutzern effiziente Funktionen zur Verfügung stehen sollen.

Für medizinische Fachkräfte

Durch die Field Service Automatisierung ist medizinisches Personal in der Lage, die Sicherheit der Patienten zu verbessern, indem sie Technologien einsetzen, die Fehler bei der Identifizierung und Behandlung reduzieren, von denen Patienten direkt betroffen wären. Dank EMR (Electronic Medical Records) kann das medizinische Personal Fortschritte, Laborergebnisse und Vitalzeichen einem Mobilgerät am Krankenhausbett entnehmen und drahtlos in die Akte aufnehmen. Field Service Software lässt den lästigen Papierkram aus der täglichen Arbeit verschwinden, wodurch weniger Zeit für administrative Aufgaben aufgewendet werden muss und mehr Zeit für die Patienten bleibt. Und trotz dieser erheblichen Fortschritte bei der Patientenversorgung sind einige Ärzte von der alten Schule und notieren ihre Vermerke lieber per Hand auf Papier. Einige haben solche Angst vor Technologiedass sie lieber weiterhin alles so machen wie bisher.

Für die Hersteller medizinischer Geräte

Ungefähr 50% aller Hersteller medizinischer Geräte verwenden noch immer papierbasierte Systeme für die Wartung ihrer Ausrüstung. Diese Art der Verwaltung von Unterlagen und Daten ist äusserst ineffizient, da in allen medizintechnischen Unternehmen tagtäglich unzählige Dokumente anfallen, die unterschrieben und genehmigt werden müssen. Die Mitarbeiter müssen erst nach Dokumenten suchen, wenn sie diese benötigen – eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.

Da medizintechnische Unternehmen den Regulierungen und Vorschriften der FDA unterliegen, ist es umso wichtiger, dass sie ihre Dokumentation nicht nur pflegen, die Unterlagen müssen auch zugänglich sein. Zwei Szenarien hängen unmittelbar davon ab, wie schnell Unterlagen gefunden werden: Einerseits werden die Geräte dann schneller gewartet und können wieder zur Lebensrettung eingesetzt werden, andererseits können die Unternehmen dann mehr Produkte auf den Markt bringen und höhere Gewinne erzielen.

Medizintechnische Unternehmen müssen bei den Aufsichtsbehörden nachweisen können, dass ihre Vorgehensweise bei der Dokumentenverwaltung in jeder Phase der Entwicklung von medizinischen Geräten die gesetzlichen Vorschriften einhält.

Field Service Software unterstützt die Automatisierung dieses Dokumentationsprozesses und gestaltet diesen auch skalierbar für die medizintechnischen Unternehmen. Mitarbeiter, die im Aussendienst tätig sind, erhalten sicheren Zugriff auf sämtliche Informationen, die sie benötigen, da die Field Service Software auf mobilen Geräten verfügbar und cloudbasiert ist. Die Genehmigungen für mobile Service Apps sind individuell anpassbar, damit verschiedene Zugriffsebenen für bestimmte Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Die Zeit ist reif, um Field Service Software in Ihrem medizintechnischen Unternehmen zu implementieren.

 

Topics: Field Service

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