Von allen neuen Trends, die durch Zukunftstechnologien eingeleitet wurden, hat die Veränderung des Arbeitsmarkts die Branche am meisten revolutioniert. Immer mehr Fachleute bevorzugen das Arbeiten in einem Modus, in dem sie nicht mit einem festen Einkommen, sondern pro Auftrag (Gig) bezahlt werden. Was bedeutet das genau für Unternehmen, die nach neuen Mitarbeitern suchen? Und wie können Service-Anbieter mit der „Gig-Economy“ neue Märkte erschliessen?

Einer von McKinsey durchgeführten Umfrage zufolge arbeiten mehr als 162 Mio. Menschen in den Vereinigten Staaten und der EU-15 als Freiberufler. 54 bis 68 Mio. dieser Selbstständigen bzw. 35 % der zivilen Erwerbspersonen arbeiten in den Vereinigten Staaten, die damit ganz vorne liegen. Und diese Zahl soll, so nimmt man an, bis 2020 noch auf 50 Prozent anwachsen. Und trotz der vergleichsweise geringen Zahlen in der EU-15 bewegt sich der Zeiger bei den „Gig“-Arbeitskräften unter den Jugendlichen von heute deutlich nach oben. Das heisst, dass Unternehmen, die bereit sind, diese neue Art der Arbeitsweise anzunehmen, viel zu gewinnen hätten.

1. Flexibilität

Mit einem Pool von „Gig“-Arbeitskräften wird es auch sehr viel einfacher, bei einem plötzlichen oder unerwarteten Anstieg von Service-Anfragen zu reagieren. Dies ist ganz besonders wichtig, denn die Kunden gewöhnen sich immer mehr an Service in Echtzeit und möchten vorausschauende Wartungen bzw. Problemlösungen. Alle Ausfälle bringen zwangsläufig entgangene Ersparnisse und Produktivitätsverluste mit sich. Die Kunden sind nicht mehr bereit, Tage oder Wochen auf einen verfügbaren Servicetechniker zu warten. Sollten diese Kunden also Zugang zu einer umfangreichen Quelle von hoch qualifizierten und talentierten „Gig“-Arbeitskräften haben, entfällt die Wartezeit.

2. Unerschöpflicher Talent-Pool

Hat sich ein Unternehmen einmal dafür entschieden, sein Modell zur Personalbedarfsplanung weiterzuentwickeln und die Gig-Wirtschaft einziehen zu lassen, bietet sich ihm eine fast unbegrenzte Verfügbarkeit von Fachleuten zur Befriedigung der Kundenbedürfnisse. Das ist ein enormes Pfund für Unternehmen, die sich bemühen, ihre Leistungsindikatoren für Kundenzufriedenheit zu erreichen. Diese Freiberufler haben nicht nur alle dieselben Qualifikationen. Oftmals hatten sie auch die Chance, sich stetig weiterzuentwickeln, denn sie konnten für eine Reihe von unterschiedlichen Unternehmen und über verschiedenste Geschäftsbereiche hinweg Erfahrungen sammeln. Und da sie nicht an den Standort gebunden sind, können sie möglicherweise viel schneller zu Ihren Kunden gelangen als festangestellte Servicetechniker. Das alles führt zu einem schnellen, zuverlässigen und hochwertigen Service.

Wie treiben Sie also die Ausweitung Ihres derzeitigen Geschäftsmodells mit Vollzeitbeschäftigten voran, um mit dieser Entwicklung zur dienstleistungsorientierten Wirtschaft Schritt zu halten? Als Erstes sollten Sie überlegen, „Gig“-Arbeitskräfte einzubinden, indem Sie eine Crowd anlegen – einen Pool von zertifizierten und qualifizierten Servicetechnikern, in dem die eigenen Mitarbeiter und die Partner, Zulieferer und qualifizierten, freiberuflich tätigen Techniker enthalten sind. So sorgen Sie dafür, dass immer jemand verfügbar ist, der das Problem schnell lösen kann.

Anschliessend können Sie diese Crowd in eine Plattform für das Field Service Management wie Coresystems integrieren. Mit durch künstliche Intelligenz getriebenen Tools für das Aufgabenmanagement und Augmented-Reality-Schulungsmaterialien und Leitfäden erhält der Kunde die Gewissheit, dass seine Aufträge vom kompetentesten Mitarbeiter erledigt werden. Dank der mobilen Lösung von Coresystems, die sowohl online als auch offline genutzt werden kann, benötigen die Servicetechniker der Crowd lediglich ein Smartphone, um mit dem Kunden in Verbindung zu bleiben und sich zu informieren.

Keine überzeugenden Argumente für Sie? Dann schauen Sie sich die Generation Y an, die sich auf den Weg macht und gerade die Arbeitswelt revolutioniert. Sie suchen Herausforderungen bei der Arbeit und wünschen sich eine ausreichende Vergütung. Aber Eigenständigkeit hat für sie dabei genauso Priorität. Sie möchten ihre Arbeitszeit selbst verwalten und ihr eigener Chef sein. Ein Unternehmen, das diese junge Talente anlocken möchte, tut gut daran, ihre Anforderungen zu erfüllen. Am Ende gewinnen alle.

Weitere Informationen über das Crowd-Service-Konzept finden Sie im folgenden White Paper, das ein tiefergehendes Verständnis vermittelt: Einführung in Crowd-Service-Lösungen: Die Service Evolution

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Autor: Manuel Grenacher, CEO Coresystems  

Topics: Field Service, Crowd Service

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