Am 21. und 22. September fand die Konferenz Industry of Things World in Berlin statt. Zwei Tage lang informierten innovative und zukunftsorientierte Experten aus der ganzen Welt die Teilnehmer über das Internet der Dinge (IoT), damit diese die Industrie 4.0 und die industrielle Landschaft im Internet besser verstehen können. Unter den Teilnehmern waren Endbenutzer und Lösungsanbieter, die sowohl demonstrierten als auch lernten, wie das IoT die Geschäftswelt verändert.

Das IoT wird in vielen Branchen heiss diskutiert, so auch im Aussendienst. Da Field Service Software und Software für mobiles Personalmanagement sich auf verschiedenen Mobilgeräten installieren lassen und mit anderen verbundenen Maschinen und Rechnern interagieren können, beschäftigen sich viele Unternehmenseigentümer damit, wie man das IoT optimal nutzen kann.

Bei der Konferenz wurde klar, dass wir uns mitten in der vierten industriellen Revolution befinden. Die Redner befassten sich beispielsweise damit, wie man durch intelligente Geschäftsmodelle der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein kann oder wie man mithilfe des IoT neue Märkte erschliesst. Es wurde über effizientes Lebenszyklusmanagement gesprochen, wie man zukünftig mit Daten aus dem IoT umgeht, oder wie Unternehmensstruktur vom IoT profitieren kann, sowie über Datenschutz und Datensicherheit innerhalb von verbundenen Geräten.

Einer der Hauptredner war Juha Pakakoski, CDO von Konecranes, der über Wertschöpfung mithilfe des industriellen Internets sprach. Er erklärte, dass das IoT eine transformative Technologie sei, die die Art und Weise der Wertschöpfung in Lieferketten und bei der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen gegenüber den Kunden verändert. Er ging zudem darauf ein, dass sich Unternehmen fragen würden, welche Auswirkungen das IoT auf ihr Geschäftsmodell haben würde und wie sie es für ihren eigenen Betrieb nutzen könnten.

Auf die Frage hin, welche denn die grösste Herausforderung des industriellen Internets sei, antwortete die Rednerin Mary Lynne Nielsen von der IEEE Standards Association: „Die Branchen rücken immer näher zusammen. Das hätten wir uns vor 10 oder sogar noch vor 5 Jahren niemals vorstellen können. Wenn verschiedene Produktketten und verschiedene Produktionsmethoden zusammenkommen, prallen auch verschiedene Kulturen aufeinander. Wie schaffen wir es, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert?“

In ihren Vorträgen beantworteten die Redner diese und ähnliche Fragen ihrer Zuhörer. Einige der Teilnehmer twitterten auch fleissig Denkanstösse wie z.B.: „Die Automatisierung mag vielleicht die Produktivität erhöhen, aber Maschinen konsumieren nicht.“

Thomas Andrae von 3M führte aus, dass disruptive Technologien durch die „Bereitstellung von Ökosystemen anstelle von Systemen und Produkten“ vorangetrieben werden.

Die Konferenz der Industry of Things World hat die innovativen Denker und Führungskräfte offenbar dazu inspiriert, neue Strategien für die Integration des IoT in ihre Unternehmen zu entwickeln.

Foto: @IndIntNow

 

Topics: Field Service

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