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Ist Ihr Unternehmen bereit für den Einsatz neuer Technologien?

Ist Ihr Unternehmen bereit für den Einsatz neuer Technologien?

Der Wandel ist eine Konstante in unserem Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich. Sei es die Implementierung einer neuen Software oder eine Neuausrichtung des Unternehmens – Veränderungen können unter Ihren Mitarbeitern viel Aufregung verursachen. Woran sollten Sie denken, wenn Sie Ihre Mitarbeiter auf Neuerungen vorbereiten? Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie die Übergangsphase für Ihr Team behutsamer gestalten können.

1) Stärken Sie Ihre Unternehmenskultur

Zuversichtliche Mitarbeiter, die sich mit einbringen können, fürchten die Veränderung weniger. Experten für Change Management sind sich einig, dass diese Form der Einbeziehung mit Wertschätzung und fairer Behandlung Hand in Hand geht. Beide Werte sind Grundlagen einer positiven Change-Kultur. Am besten zeigt man Fairness durch offene Kommunikation und indem man die Mitarbeiter an den Entwicklungen teilhaben lässt. Mehr darüber später!

2) Sorgen Sie für Generationenvielfalt

Generationenvielfalt ist bei der Einführung neuer Technologien erwiesenermassen ein Vorteil. Das ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass ältere Mitarbeiter technologischen Neuerungen skeptischer gegenüberstehen. Studien zeigen, dass neue Innovationen positiver angenommen werden, wenn man auch Mitarbeiter mit einbezieht, die jünger als 30 Jahre sind. Seien Sie also bereit, Millennials einzustellen!

3) Alle mit einbeziehen

Wie bereits angedeutet, hängt eine erfolgreiche Unternehmenskultur davon ab, dass alle Beteiligten mit vollem Engagement dabei sind – und das nicht nur auf der Zielgeraden, sondern von Anfang an. Ein Management-Ansatz, der anerkennt, wie sich jeder mit einbringt, wirkt sich massgeblich auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus. Ihr Team steht eher hinter allen Veränderungen, wenn es diese direkt mitgestalten kann. Hören Sie auf Ihre Mitarbeiter. Nutzen Sie ihre Ideen und ihr Feedback, wenn sie Ihr Unternehmen neu ausrichten!

4) Kommunizieren Sie offen

Stichwort Transparenz! Sagen Sie deutlich, was sich ändert – indem Sie Beispiele bringen und die positiven Aspekte hervorheben. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Fragen und Zweifel zu besprechen. Wer mit offenen Karten spielt, unterstützt seine Mitarbeiter dabei zu erkennen, wo die Reise mit dem Unternehmen künftig hingeht. Dies sorgt für das notwendige Vertrauen und die Zuversicht, um die Veränderungen annehmen zu können.

5) Berücksichtigen Sie unterschiedliche Persönlichkeiten

Keine zwei Menschen sind gleich. Obwohl die Change-Kurve (siehe Diagramm weiter unten) die Reaktionen auf Veränderungen sehr gut veranschaulicht, sollten Sie nicht vergessen, dass jedes Individuum einen eigenen Standpunkt vertritt. Einige Mitarbeiter mögen über längere Zeit eine ablehnende oder frustrierte Haltung einnehmen. Andere wiederum akzeptieren die Veränderung schnell. Ein erfolgreicher Change-Manager behält die Reaktionen der Mitarbeiter auf Veränderungen im Auge und bemüht sich, den Übergang zu jeder neuen Phase so behutsam wie möglich zu gestalten. Auch wenn Sie keinen Change-Manager haben sollten: Es erleichtert den Übergang, wenn im Unternehmen ein Bewusstsein für das Verhalten und die Reaktionen bei Veränderungen existiert.

Change-Curve

6) Schaffen Sie Klarheit

Mit einer klaren Strategie vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit. Führen Sie vor dem Start der Neuausrichtung ein Mentoring-System und Schulungsmöglichkeiten ein. Etablieren Sie klare Richtlinien für Feedback-Prozesse, damit Ihre Mitarbeiter spüren, dass ihre Anliegen und Erkenntnisse erwünscht und geschätzt sind. Wie bereits erwähnt: Wenn Mitarbeiter wissen, wohin sich das Unternehmen weiterentwickelt und wie sie sich auf die grossen Veränderungen vorbereiten können, wirkt das ungemein beruhigend.

7) Legen Sie einen realistischen Zeitrahmen zugrunde

Gut Ding braucht Weile! Eine erfolgreiche Neuausrichtung muss entsprechend vorbereitet werden, und dafür braucht man genügend Zeit, um Pläne und Strategien auszuarbeiten. Stellen Sie sich darauf ein, für große Veränderungen bei Bedarf zusätzliche Phasen einzuplanen. Es ist viel leichter, in kleinen Schritten vorzugehen als in Riesensprüngen. Wenn Ihre Mitarbeiter mehr Zeit brauchen, den Wechsel zu verarbeiten, sollten Sie ihnen das zugestehen. Das ist für alle von Vorteil!

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